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Finanzkrise: Taumeln über dem Abgrund
Regulierungsbehörde will islamkonformen Banken den Weg nach Deutschland ebnen


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FONDS AUS DER WESTLICHEN WELT



Nicht nur Fonds aus der westlichen Welt in die Golfregion „importieren", sondern geeignete Rahmenbedingungen für eine eigene Fonds-Industrie schaffen, will das Dubai International Financial Centre DIFC, der Onshore-Hub für Banken und Versicher im Golfemirat Dubai.

Seit dem 1. Juli 2008 dürfen die über 218 Banken und Vermögensverwalter ihre im DIFC registrierten Fonds auch ausserhalb des Zentrums unter lokalem Recht der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) vermarkten. Das DIFC wird von der DFSA beaufsichtigt, das international kompatible Regeln für Finanzdienstleister vorschreibt, wie sie ursprünglich die britische Financial Services Authority FSA formuliert hat.

Dr. Nasser Al-Shaali, CEO der DIFC Authority, rief die Firmen im DIFC auf einem Fonds-Seminar am vergangenen Mittwoch auf, nicht nur bereits in Europa und Nordamerika registrierte Fonds in den arabischen Golfstaaten anzubieten, sondern vor Ort auf die MENA-Region (= Middle East & North Africa) fokussierte Portefeuilles zu entwickeln. Das Vermögen in der Region wird auf insgesamt 2 Billionen Dollar geschätzt. Nach Angaben von Al-Shaali wurden im ersten Quartal 2008 etwa 1.400 ausländische und einheimische Fonds aus dem DIFC vermarktet. Als aussichtsreich beurteilte Al-Shaali die Entwicklung islamischer Fonds, obgleich erst 1 Prozent aller weltweiten Fonds Schariah-konform seien.

Laut Ernst and Young dürfte sich diese Zahl bis 2010 verdoppeln. Der Islamic Fonds mit der besten Performance stammt aus dem Hause Oasis Group Holdings Südafrika, die ebenfalls eine Branch im DIFC unterhält. Deren Oasis Crescent Global Equity Fund (Standard and Poor's-Rating 'AA') erzielte seit Auflegung im Dezember 2000 eine Rendite von 1.447 Prozent. Dies entspricht einem Wertzuwachs von 31.8 Prozent jährlich.

 




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